Spread the light
Hier ein Ausschnitt aus dem Buch "Rückkehr zur Liebe" von Marianne Williamson, der mich sehr stark an einen meiner Träume erinnert:
"Unsere tiefste Angst ist nicht, dass wir unzugänglich sind. Unsere tiefste Angst ist, dass wir über alle Maßen mächtig sind. Es ist unser Licht, nicht unsere Dunkelheit, das uns am meisten Angst macht. Wir fragen uns wer bin ich, um talentiert, hinreißend, fabelhaft zu sein. Aber wer bist du, bis du es nicht bist? (...) Es dient der Welt nicht, wenn du dich klein machst. Es hat nichts Erleuchtetes dich zurückzuhalten nur damit andere Menschen sich in deiner Nähe nicht unsicher fühlen. Wir alle wollen strahlen, so wie Kinder es tun. (...) Und wenn wir unser eigenes Licht leuchten lassen, geben wir anderen Menschen unbewusst die Erlaubnis das selbe zu tun. Und wenn wir uns von unserer eigenen Angst befreit haben, dann befreit unsere Anwesenheit automatisch auch andere."
In meinem Traum halte ich einen leuchtend gelben Schatz in Händen, ich laufe ängstlich, die Hände gut verschlossen, ich will nicht, dass der Schatz gesehen wird oder gar in Gefahr gerät. Ich schütze ihn vor mir und anderen. Halte ihn verschlossen. Doch dann sehe ich das Licht selbst nicht. Also öffne ich ganz leicht meine Finger, das Licht strahlt hindurch. Ich entspanne mich etwas, leuchte ein wenig mit. Sieht mich jemand? Ich schaue mich um. Ja, ich werde gesehen. Nicht von allen. Manche schauen absichtlich weg, gehen weiter. Misstrauisch. Doch dann tritt eine Person voller Freude an mich heran. Begeistert und neugierig. Ich teile mein Licht. Sie liebt es und zeigt mir ihr Leuchten. Verbunden und zufrieden laufe ich weiter. Neugierig, offener, aber noch ein wenig vorsichtig mit meinem Licht. Bereit mehr und mehr zu Leuchten.
Kannst du mit dem Bild etwas anfangen?
Im Grunde genommen, halten die meisten von uns ihr Licht im Verschlossenen. Wir eilen durch unseren Tag, übersehen einander. Wahrscheinlich scheuen wir an ganz vielen Stellen die wirkliche Begegnung. Weil wir verlernt haben, wahrhaftig in Kontakt zu sein. Wenn du üben möchtest, dein Leuchten zu teilen, mach einen Spaziergang und öffne dich mit allem was gerade ist für die Menschen, die dir begegnen. Vertraue dem Prozess und schau was passiert! (Disclaimer: zugegeben, ich mache das auch nicht täglich, aber es ist schön, sehr bewusst mit sich und anderen in Kontakt zu gehen und zu spüren, wie wir uns in kleinen, unscheinbaren Begegnungen angenommen, bestätigt und sicher fühlen können. Plus, steile These: wenn wir in der Lage sind zu Leuchten und damit in Begegnung zu gehen, erübrigt sich die Frage nach Purpose oder Sinn im Leben. Er erschließt sich natürlich.)
Sasu